Nutzungsbedingungen SocialOS – AI-mazing
AI-mazing

Nutzungsbedingungen für SocialOS

Stand: 1. August 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der Software SocialOS, erreichbar unter socialos.ai-mazing.de.

Anbieter sind gemeinsam:

SAI Smart Artificial Intelligence LtdGrigori Afxentiou 39, 6021 Larnaka, Zypern
vertreten durch Florian Schäfer
Joscha Golombek-Thunc/o IP-Management #10779, Ludwig-Erhard-Str. 18, 20459 Hamburg

E-Mail: ai.mazing.business@gmail.com

Weitere Angaben findest du in unserem Impressum.

Der Verkauf erfolgt über die Digistore24 GmbH als Vertragspartner. Für den Kaufvertrag gelten deren Allgemeine Geschäftsbedingungen. Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der Software selbst.

§ 2 Was SocialOS ist

SocialOS ist eine Software zur Planung und Erstellung von Social-Media-Inhalten. Sie unterstützt bei der Analyse von Produkten, beim Erstellen von Texten und Bildern mit Künstlicher Intelligenz sowie beim Planen von Beiträgen.

SocialOS ist ein KI-System im Sinne der Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act). Die erzeugten Texte und Bilder entstehen durch Künstliche Intelligenz.

§ 3 Zugang und Konto

Der Zugang entsteht durch einen Kauf. Nach dem Kauf erhältst du deine Zugangsdaten per E-Mail. Eine eigenständige Registrierung ist nicht vorgesehen.

Du bist verpflichtet, dein Passwort geheim zu halten und nach der ersten Anmeldung ein eigenes zu vergeben. Der Zugang ist persönlich und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.

Wir dürfen den Zugang sperren, wenn der Kaufpreis zurückgebucht oder erstattet wird, wenn eine Ratenzahlung ausbleibt, wenn ein Abo gekündigt wird oder wenn gegen diese Nutzungsbedingungen verstoßen wird.

§ 4 Eigene Zugangsschlüssel

SocialOS arbeitet nach dem Prinzip „bring deinen eigenen Schlüssel“. Für die KI-Funktionen legst du dir selbst ein Konto bei einem KI-Anbieter an (OpenAI oder Anthropic), für die Beitragsplanung optional eines bei Zernio.

Die dabei anfallenden Kosten trägst du selbst und rechnest sie direkt mit dem jeweiligen Anbieter ab. Wir haben darauf keinen Einfluss und übernehmen dafür keine Haftung.

Deine Schlüssel speichern wir verschlüsselt. Näheres in der Datenschutzerklärung.

§ 5 Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte

Dieser Abschnitt ist wichtig für dich. Bitte lies ihn aufmerksam.

Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Wer KI beruflich einsetzt und die Ergebnisse veröffentlicht, gilt danach als Betreiber eines KI-Systems und muss KI-erzeugte Inhalte kennzeichnen.

Wenn du mit SocialOS erstellte Inhalte veröffentlichst, bist du Betreiber und für die Kennzeichnung verantwortlich. Das gilt auch dann, wenn du die Inhalte von einer Agentur oder einem Freelancer erstellen lässt.

Was das konkret bedeutet:

  • Bilder und Videos, die mit KI erzeugt wurden und echt wirken könnten, musst du sichtbar kennzeichnen. Der Hinweis gehört in das Bild selbst, etwa in eine Ecke. Ein Vermerk in der Bildunterschrift, in der Caption oder in den Metadaten genügt nicht.
  • Die Kennzeichnungspflicht ist weit gefasst: Sie greift nicht nur bei nachgebildeten realen Personen, sondern bei allem, was real existieren könnte. Ein erfundenes, aber fotorealistisches Gesicht fällt darunter, ebenso eine erzeugte Innenaufnahme oder ein Model für einen Onlineshop. Ausgenommen sind nur offensichtlich unrealistische Darstellungen.
  • Texte musst du nur kennzeichnen, wenn du informierende Beiträge zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse veröffentlichst, also zu Politik, Gesundheit oder Verbraucherfragen. Die Pflicht entfällt, wenn ein Mensch den Text vor der Veröffentlichung inhaltlich prüft und die Verantwortung dafür übernimmt. Eine reine Rechtschreibprüfung reicht dafür nicht aus.
  • Videos mit KI-Anteil brauchen den Hinweis am Anfang und nach Unterbrechungen erneut. Bei Tonaufnahmen ist ein hörbarer Hinweis nötig.

Der freiwillige Verhaltenskodex der EU schlägt die Bezeichnungen „AI-Generated“ für vollständig erzeugte und „AI-Modified“ für veränderte Inhalte vor.

SocialOS unterstützt dich dabei: Wenn du Bilder direkt über deinen eigenen Schlüssel in der Software erzeugen lässt, wird das Label auf Wunsch automatisch eingesetzt. Erzeugst du Bilder außerhalb der Software, etwa über den Prompt zum Kopieren, musst du selbst kennzeichnen. Die Verantwortung für die Veröffentlichung bleibt in jedem Fall bei dir.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin: Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht können mit Bußgeldern von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Eine vorherige Verwarnung ist nicht vorgesehen. Zuständig ist in Deutschland die Bundesnetzagentur. Zusätzlich drohen wettbewerbsrechtliche Abmahnungen durch Mitbewerber.

§ 6 Deine Verantwortung für die Inhalte

Die Inhalte, die du mit SocialOS erstellst und veröffentlichst, verantwortest du selbst. Du stellst sicher, dass sie geltendes Recht einhalten.

Das betrifft insbesondere:

  • Urheberrechte. KI-erzeugte Inhalte können fremden Werken ähneln. Prüfe das, bevor du veröffentlichst.
  • Persönlichkeitsrechte. Erzeuge keine Inhalte, die reale Personen nachbilden, ohne deren Einwilligung.
  • Werbekennzeichnung. Wer Affiliate-Links bewirbt, muss das kenntlich machen. SocialOS bietet dafür eine automatische Kennzeichnung an, die du aktivieren kannst.
  • Wahrheitsgehalt. KI-Systeme erzeugen gelegentlich falsche Angaben. Prüfe Zahlen, Fakten und Aussagen, bevor du sie veröffentlichst.

Eine Kennzeichnung nach § 5 macht einen rechtswidrigen Inhalt nicht rechtmäßig. Sie ist eine zusätzliche Pflicht, kein Freibrief.

Du stellst uns von Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass du mit SocialOS erstellte Inhalte rechtswidrig veröffentlichst.

§ 7 Keine Garantie auf Ergebnisse

SocialOS ist ein Werkzeug. Wir sagen keinen bestimmten Erfolg zu, weder Reichweite noch Umsatz noch Provisionen. Beispielrechnungen in der Software, etwa im Einkommensrechner, dienen der Veranschaulichung und sind keine Zusage.

Die Ergebnisse hängen von deiner Umsetzung, deiner Nische, deinem Angebot und dem Markt ab.

§ 8 Verfügbarkeit

Wir bemühen uns um einen zuverlässigen Betrieb, schulden aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen bei unseren Dienstleistern oder Ausfälle der eingebundenen KI-Anbieter können zu Unterbrechungen führen.

Funktionen, die auf Diensten Dritter beruhen (KI-Anbieter, Zernio, Automations-Links), können sich ändern oder wegfallen, wenn diese Dienste ihre Bedingungen ändern.

§ 9 Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung du regelmäßig vertrauen darfst. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Für Inhalte, die du mit SocialOS erstellst und veröffentlichst, haften wir nicht. Ebenso wenig für Leistungen der von dir eingebundenen Drittanbieter.

§ 10 Deine Daten

Wie wir mit deinen Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

In den Einstellungen der Software kannst du jederzeit alle zu dir gespeicherten Daten herunterladen und dein Konto vollständig löschen.

§ 11 Änderungen dieser Bedingungen

Wir dürfen diese Nutzungsbedingungen ändern, wenn das aus rechtlichen oder technischen Gründen nötig wird. Über Änderungen informieren wir dich per E-Mail mindestens vier Wochen vorher. Widersprichst du nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen Bedingungen als angenommen. Auf dieses Recht weisen wir dich in der Mitteilung hin.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Rest wirksam.

Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.